Meditation

Meditation ist konzentrierte Aufmerksamkeit. Dadurch erreicht der Meditierende einen Zustand tiefer Entspannung. Regelmäßiges Meditieren baut Stress ab und stärkt die Gesundheit.

Wie funktioniert Meditieren und welche Form der Meditation ist für wen geeignet? Ein Termin jagt den nächsten, ständig klingelt das Handy und der Berg unerledigter Arbeit wird nicht kleiner. Meditation hilft dabei, im stressigen Alltag ein paar Minuten abzuschalten, sich Zeit zu nehmen und Achtsamkeit zu lernen. Die Technik der Selbstversenkung ist leicht zu lernen und in fast allen Lebenslagen praktizierbar. Meditation fördert Entspannung und Konzentration. Der Zustand „achtsamer Gelassenheit“ gelingt nicht sofort – Anfänger sollten geduldig sein.

Was ist Meditation?

Das Wort „Meditation“ leitet sich vom lateinischen Wort „meditari“ ab, was so viel wie „nachdenken“, „nachsinnen“ bedeutet. Unter Meditation werden zahlreiche traditionelle und moderne Methoden aus verschiedenen Kulturen zusammengefasst, mit deren Hilfe sich Entspannung erzielen lässt. Dazu zählen zum Beispiel fernöstliche Techniken wie Yoga, Qi Gong und Zen-Meditation genauso wie westliche Ansätze der Meditation, darunter Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung oder Lachyoga.

Genieße die Ruhe der Natur

Ziel der Meditation – Gedanken zur Ruhe bringen

Ziel einer Meditation ist Entspannung. Der Meditierende richtet seine Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Gedanken, eine Bewegung oder eine Wahrnehmung. Das kann eine körperliche Empfindung sein, ein Klang, eine Musik, ein Duft oder ein imaginäres Bild. Dadurch können störende Grübeleien oder Gedanken des Alltags ausgeblendet werden und das Gedankenkarussell im Kopf kommt zum Stehen. Der Meditierende bringt so seinen Geist zur Ruhe.

Bei einer Meditation ist es wichtig, sich Zeit zu nehmen und sich auf die Gegenwart, das Hier und Jetzt, zu konzentrieren. Der Meditierende lernt, seinen Geist zu öffnen und sich in Achtsamkeit zu üben. Das reduziert Stress und hilft, das Bewusstsein zu erweitern. Um einen meditativen Zustand tiefer Entspannung und Fokussierung zu erreichen, ist viel Übung notwendig. Aber auch erste Versuche einer Meditation werden häufig schon als wohltuend und entspannend erlebt.

Wie wirkt Meditation?

Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben untersucht, wie sich regelmäßiges Meditieren auf den Körper und die Gesundheit auswirkt. Meditationsübungen senken unter anderem die Konzentration von Stresshormonen im Blut, verlangsamen die Gehirnwellen (Theta-Wellen) und aktivieren das vegetative Nervensystem. Während der Übungen verlangsamt sich der gesamte Stoffwechsel: Der Herzschlag beruhigt sich, die Atmung wird tief und regelmäßig, der elektrische Hautwiderstand, der sich bei Stress verringert, steigt wieder an. Regelmäßige Meditation wirkt außerdem schlaffördernd und hilft, Blutdruck und Cholesterinspiegel zu regulieren. Forscher haben sogar Hinweise darauf gefunden, dass Meditieren einen Einfluss auf Gehirnstrukturen hat, welche speziell für das Arbeitsgedächtnis, die bewusste Kontrolle und das Konfliktmanagement zuständig sind. Meditationen sollen bei Ängsten und Stress helfen und fördern die Selbstreflexion und Achtsamkeit gegenüber dem eigenen Körper. Bei regelmäßigem Üben kann ein Zustand von entspannter Wachheit auch im Alltag erreicht werden. Dadurch steigt die Fähigkeit, im Leben gelassener mit Stress umzugehen. Viele Sportler meditieren, um ihre Leistung zu verbessern.

Meditation kann helfen bei:

  • Schlafstörungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Spannungskopfschmerzen und Migräne
  • Stärkung des Immunsystems

Ein weiser Yogi hat gesagt: Wenn es Dir gut geht und die Meditation leichtfällt, meditiere zwanzig Minuten. Wenn es Dir hingegen nicht gut geht und die Meditation schwerfällt, meditiere doppelt so lange.

Autor unbekannt

Hast Du Fragen?
Dann melde Dich gern bei mir.

Nach oben scrollen